Verschmutzter Jeep am Straßenrand

Sicherheit durch Sauberkeit! Warum eine Fahrt durch die Waschanlage nicht nur etwas fürʼs Auge ist

Gerade im Sommer haben viele Autobesitzer das Bedürfnis, häufiger in die Waschanlage zu fahren. Immerhin sammeln sich stetig Blütenstaub, Vogelkot oder – bei längeren und schnelleren Fahrten – auch tote Insekten auf Lack und Scheiben. Saubere Autos sind jedoch nicht nur ein echter Hingucker, sondern sorgen auch für eine höhere Verkehrssicherheit auf den Straßen. Warum das so ist? Das erklärt der Waschbär.

Ein Schmutzfilm wirkt wie eine Tarnkappe

Wer kennt das nicht? Nachts im Dunkeln auf der Straße ist die Sicht ohnehin schon erschwert, manch einen irritieren auch die vielen Lichter. Von rechts auf die Straße einbiegende Autos sieht man häufig erst spät. Diese unangenehme Situation lässt sich durch ein sauberes Auto extrem erleichtern – in vielerlei Hinsicht.

Die Wahrnehmung von Autos im Straßenverkehr hängt enorm vom jeweiligen Glanzgrad der Fahrzeugoberfläche ab. Hier spielt das reflektierte Licht eine große Rolle, das von Schmutz und Schlamm allerdings verschluckt wird. Während saubere Fahrzeuge einen Glanzgradwert von 87 bis 93 Prozent erreichen können, sinkt dieser Wert bei verschmutzten Autos um bis zu 15 Prozent!

Dies hat zur Folge, dass das menschliche Auge ein Auto, das weitestgehend mit der Umgebung verschmilzt, erst viel später erfassen kann. In Zahlen: Ein verschmutztes Automobil mit niedrigem Glanzgrad kann bei Tempo 80 km/h erst gut vier Sekunden später wahrgenommen werden als ein sauberes Exemplar. Das entspricht bereits 90 Metern auf der Fahrstrecke! Diese wertvollen Sekunden können im schlimmsten Fall darüber entscheiden, ob es dem Fahrer möglich ist, einen Unfall zu verhindern oder nicht.

Ein verschmutztes Auto ist nicht nur für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr

Dass Alkohol, Drogen oder Übermüdung die Fahrweise beeinträchtigen, ist allgemeinhin bekannt. Doch wie stark auch eine verschmutzte Windschutzscheibe beziehungsweise verschmutzte Scheinwerfer die eigene Sicht und damit selbstverständlich auch die Reaktionsfähigkeit des Fahrers einschränken, ist durchaus erwähnenswert. Denn bei gleichzeitiger Blendung durch den Gegenverkehr reduzieren sie die Sichtweite eines Fahrzeugführers um 60 bis 77 Prozent!

Sind Frontscheibe und Scheinwerfer sauber, kann man von einer Sichtweite von 71,47 Metern ausgehen. Drastisch verringert, nämlich auf 38,14 Meter, wird diese Weite durch besagte Einschränkungen. Wird der Fahrer gleichzeitig vom Gegenverkehr geblendet, sieht er unter Umständen sogar nur 16,30 Meter weit. Ein schmutziges Fahrzeug birgt demnach eine ebenso große Gefahr für Leib und Leben wie etwa zu starker Alkoholkonsum oder eine Fahrt nach einer schlaflosen Nacht.

Risiko vermeiden

Wetterbedingt am gefährlichsten ist es, wenn man sein verschmutztes Auto im Frühling oder Herbst auf die Straßen lenkt. Doch auch im Sommer ist das Gefahrenpotenzial hoch, wenn es etwa morgens neblig oder abends dämmerig wird und nachts sowieso.

Um also für sich und andere kein Verkehrsrisiko darzustellen, empfiehlt sich eine regelmäßige Autowäsche. Durch eine Konservierung der Oberfläche kann die so wichtige Glanzkraft des Fahrzeuges noch zusätzlich gefördert werden. Dass sich für die Autoreinigung eine Fahrt zur Autowaschanlage – der Umwelt zuliebe – mehr lohnt als eine selbst durchgeführte Reinigung vor der eigenen Garage, hat der Waschbär in unserem Blogbeitrag zum Thema „Umweltschutz, so wichtig wie nie – Autowaschen nur beim Fachmann“ erklärt!

Haben Sie weitere Fragen zum Thema oder zu unserer aktuellen Frühlingsaktion? Dann besprechen Sie diese mit uns gerne auch vor Ort in unseren Waschbär-Waschanlagen in Gaimersheim, Pfaffenhofen, Freising oder Schwabach.